Ein Haus als Ideenraum

 

Im wilden französischen Südwesten steht ein jahrhundertealtes Steinhaus - und heißt Menschen willkommen. Um Kulturschaffenden konzentriertes Arbeiten und inspirierende Begegnung zu ermöglichen, wird das Haus seit November 2016 in kleinen Schritten renoviert.

 

HIER geht es zum Zwischenstand, zu einer Budgetübersicht und zu neuen Bildern!

 

Das mittelalterliche Dorf Labastide d'Armagnac liegt zwischen Bordeaux und den Pyrenäen und bietet mit seiner Langsamkeit und Offenheit einen fruchtbaren Boden für Ideen, Nachhaltigkeit und Kommunikation. Das Potential einer Dreilandregion voller Einflüsse aus Frankreich, Spanien und dem Baskenland verbindet Haus und Dorf mit Ensembles und Projekten aus dem Dreiland rund um Basel und mit Menschen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

 

Damit das Steinhaus auch im Frühjahr und im Herbst nutzbar gemacht werden kann, ziehen zwei junge Frauen mit Werkzeug und Visionen los. Bei der Verwirklichung der vielen Handgriffe sind wir dankbar um jede Form von Unterstützung 

Abélia Nordmann leitet Chöre und Produktionen in und um Basel und setzt sich für interdisziplinäre und interkulturelle Brückenprojekte ein. Das Haus ist seit bald dreissig Jahren im Besitz ihrer Familie. Sie zeichnet für die finanzielle und strukturelle Realisierung der Renovationen verantwortlich.

Anna-Lena Weissheimer ist Schreinerin und hat sich dem Holz mit Leib und Seele verschrieben. Ihre Arbeitserfahrung auf Baustellen und in Werkstätten der ganzen Welt machen sie zur handwerklichen Schlüsselperson, die mit anderen Professionellen vor Ort plant und ausführt.


... und mit im Team: Grégory Nordmann, Victor Nordmann & grossartige Freundinnen und Freunde! 

 

Winter 2016

Der Grand Salon wird mit einer Kork-Isolation und einem neuen Eichenparkettboden zu einem einladenden Proben-, Konzert- und Ideenraum mit Holzofen. Dazu haben wir Strom gelegt und uns um den Zustand der Natursteinwände und um die Öffnung hinunter in den Keller gekümmert. Theatervorhänge in den Türöffnungen sollen in Zukunft vor Kälte, Geräuschen und Licht schützen, und bald sollen eine mobile Bühne, ein Holzofen und ein Klavier oder Flügel den Raum vervollständigen.

Die große Holztreppe ist gestützt und angehoben, und der Bau eines zweiten Badezimmers im ersten Stock ist weit fortgeschritten.

 

Frühjahr 2017

Die Wohnung bekommt einen neuen Holzboden über einer frisch gegossenen Beton- und Isolationsschicht und eine deckenhohe Tür zwischen Ess- und Schlafzimmer. Die Wände zwischen Küche und Esszimmer werden entfernt; alle anderen Wände sind freigelegt und können jetzt atmen. Ein Teil der Wände wird gesandstrahlt; Küche und Bad werden neu gebaut. Ein kleiner Ofen soll die Wohnung in Zukunft wärmen. 

Wir haben bei der Gemeinde und dem Denkmalschutz einen Antrag gestellt, um entlang des Hauses eine lange Drainage legen zu können.

 

Herbst 2017

Das gesamte Dach und die Regenrinnen des Hauses werden saniert.

 

Frühjahr 2018

Weitere Renovierungsarbeiten (Hof, Treppenhaus, Alte Küche, Bibliothek, Dachstock, Decken)